Transportmittel für Reisen auf den Kapverden

Das Flugzeug ist das Hauptverkehrsmittel für Reisen zwischen den Kapverdischen Inseln. Vollständig auf einen Fährbetrieb sind nur die Inseln Brava und Santo Antão angewiesen. Alle anderen Inseln sind mit Turboprop-Maschinen erreichbar. Täglich angeflogen werden Fogo, São Vicente, Boa Vista, Sal und Praia. Mindestens zweimal wöchentlich die Inseln Maio und São Nicolau. Maio und Fogo ist nur von Praia aus zu erreichen, São Nicolau nur von Sal aus. Es ist unbedingt notwendig, frühzeitig zu buchen, da die Flüge in den Ferienzeiten, während des Karnevals und bei Musikfestivals früh ausgebucht sind.

Das Katamaran-Schnellboot „Kriola“ verkehrt regelmäßig und pünktlich zwischen den südlichen Kapverdischen Inseln. Um mögliche Verspätungen oder Ausfälle zu kompensieren, empfiehlt es sich Überfahrten von São Nicolau und von Brava nicht am letzten Urlaubstag zu planen. Viele Fähren verkehren am Neujahrstag nicht und auch die Sammeltaxis haben an diesem Tag ihren Betrieb weitgehend eingestellt.

Das Sammeltaxi, Aluguer genannt, ist das gebräuchlichste Verkehrsmittel auf den Kapverdischen Inseln. Hauptsächlich sind das Kleinbusse und Pickups. Dabei gibt es zwei Varianten. Bei der ersten fährt das Sammeltaxi erst los, wenn es voll ist. Die Preise sind festgelegt und sehr günstig. Bei der zweiten Variante mietet man Wagen und Fahrer an, wodurch sich der Preis etwa um das zehnfache erhöht. Das bringt natürlich aber auch einige Vorteile mit sich: Abholung, Ausgangspunkt, Ort und Zeit können individuell abgemacht werden. Und der Fahrer bleibt stehen, wo der Tourist es möchte.

Auf allen Kapverdischen Inseln können Urlauber sich einen Mietwagen ausleihen. Die Auswahlpalette reicht vom Klein- bis zum Geländewagen. Allerdings ist die Orientierung auf den Inseln nicht gerade einfach. Das Mindeste, was man deshalb benötigt, ist eine exakte Straßenkarte. Ein Auto mit Fahrer zu mieten, kostet in der Regel nicht mehr als ein Mietwagen und bringt dem Reisenden den Vorteil eines ortskundigen Führers und Begleiters. Zudem lässt sich als Beifahrer die Landschaft besser genießen.