Sicherheit und Kriminalität in Uganda

Generell gilt, dass Uganda für Touristen ein sicheres Reiseland ist. Ob die Gelegenheitskriminalität mit der steigenden Zahl der Reisenden mehr werden wird, lässt sich nur vermuten. Es gibt einige Faustregeln, die ein Ugandareisender allerdings unbedingt beachten sollte: Erstens sollte das Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen und zweitens sind Wertsachen auch in einem verschlossenen Geländewagen nicht unbedingt sicher. In den Grenzgebieten zur DR Kongo und dem Südsudan kann die Sicherheit immer wieder einmal durch marodierende Rebellengruppen gefährdet sein. Wer in den hohen Norden reist, in die West-Nile-Region oder in das Gebiet westlich des Ruwenzori-Gebirges, sollte sich vorher immer über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Im Sommer 2012 gab es in Uganda keine nennenswerten Einschränkungen bei Reisen durchs Land, auch wenn die gesamten Grenzstreifen zur DR Kongo und zum Südsudan als nicht ungefährliche Regionen betrachten werden müssen. Aktuelle Sicherheitswarnungen gibt es auf der Internetseite www.auswaertiges-amt.de des Auswärtigen Amtes. In Uganda gibt es immer wieder kleinere Betrügereien und Taschendiebstähle. Für einen Einheimischen hat schon eine Sonnenbrille oder einen Haarbürste einen sehr hohen Wert. Raubüberfälle dagegen kommen in Uganda nur äußerst selten vor. Schmuck und andere Wertsachen, die nicht unbedingt auf der Reise benötigt werden, sollte man gar nicht mit in den Urlaub nehmen.

Für Ausweispapiere und Bargeld ist der Hotelsafe der sicherste Ort. Öffentlich sollten Touristen niemals größere Gelsummen oder andere Wertgegenstände herumzeigen. Das Geld sollte versteckt am Körper getragen werden wie zum Beispiel in einem Geldgürtel. Wer scheinbar reich ist, weckt das Interesse von Dieben. Es ist ratsam, nur immer den Tagesbedarf an Bargeld auf Ausflüge mitzunehmen. Ein guter Aufbewahrungsort für das Mobiltelefon ist eine verschließbare Gürtel- oder Hosentasche.