Der Geheimtipp für Trekking in Lateinamerika: Costa Rica

In fast allen Ländern Lateinamerikas gibt es herrliche Landschaften die man auf ausgewiesenen Trekking-Pfaden erkunden kann. Am berühmtesten sind dabei sicher die Andenstaaten Bolivien, Ecuador, Argentinien und Chile sowie Mexiko mit seiner Sierra Madre. Klassiker dabei kann man sicher die Wanderungen nach Machu Picchu in Peru bezeichnen. Dabei sind insbesondere die Touren auf dem Salkantay Trail und dem weltberühmten Teilabschnitt des Inka Trails zu nennen. Jedoch bieten sich auch andere Staaten Lateinamerikas für Trekkingreisen an. Hier wollen wir Ihnen den Geheimtipp „Costa Rica“ vorstellen.

Der Tanz auf dem Vulkan, so lässt sich eine Wanderreise durch Costa Rica beschreiben. Costa Rica bedeutet die reiche Küste, lange war das Land ein Geheimtipp für Touristen. Auf Naturschutz und den Erhalt der Flora und Fauna wurde schon vor zwanzig Jahren sehr viel Wert gelegt. Es gibt hier zahlreiche Nationalparks, die sich für das Trekking geradezu anbieten. Besonders beliebt ist der Nationalpark Corcovado.

Der mehr als dreitausendundachthundert Meter hohe Cerro Chirripo bietet mit den umgebenden Hügeln ein anspruchsvolles Gelände für erfahrene Trekkingreisende. Die verschiedenen Vulkane bieten ebenfalls interessante Landschaften für Wanderreisen an. Die Vulkane Irazu und Poas liegen nahe beieinander, so dass keine allzu langen Strecken mit dem Bus gefahren werden müssen. Das feuchtwarme Klima der Subtropen kann aber zu schaffen machen. Von oben können Sie, wenn Sie Glück haben, die zwei Ozeane sehen von denen Costa Rica umgeben ist.

Hier gibt es mitten im tropischen Regenwald natürliche Thermalbäder, in denen auch die Einheimischen baden gehen. Die Orchideen bekommt man nur in der Orchideenzucht von Lancaster Gardens zu sehen, da sie in den Baumkronen der Urwaldriesen blühen. Es gibt sehr schöne Übernachtungsmöglichkeiten in einem Country Club oder wer es komfortabler mag in einer Lodge mit drei Sternen. Es gibt zahlreiche Plantagen zu besichtigen, es wird dort Kaffee angebaut aber auch Zierpflanzen für den Export. Ein Bootsausflug auf dem Cano Negro ist ein unvergessliches Erlebnis, hier gibt es echte Krokodile zu sehen! Auch die Vogelwelt von Costa Rica ist legendär. Beim Trekking lassen sich seltene Exemplare aufspüren, die sonst längst ausgestorben sind. Durch den Naturschutz hat sich hier ein einmaliges Pflanzen- und Tierreich erhalten können. Die Einheimischen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Angriffe auf Touristen kommen in diesem Landesteil nicht vor. Ohne Probleme kann man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einem Ort zum anderen bewegen. Es gibt sogar einen Wasserfall La Fortuna, in dessen Becken man ein Bad nehmen kann!

Der Nationalpark Manuel Antonio befindet sich an der Pazifikküste, hier herrschen sehr hohe Temperaturen. Im Regenwald ist man vor der größten Hitze geschützt und braucht nur festes Schuhwerk wegen der Schlangen und Amphibien. Am besten ist es, Sie mieten sich für die Trekkingreisen einen Führer an, der mit Ihnen die Routen geht und Sie auf die Vogel- und Tierwelt aufmerksam macht. Außerdem kennt er die Plantagen am Weg und hat einen guten Draht zu deren Besitzern.