Cantos del Pueblo

Die Gruppe "Cantos del Pueblo" wurde bereits 1987 von den Musikern Yeoman Prado und Jaunty Prado gegründet, die damals noch Jura- und Informatik Studenten in Lima/Peru waren. Weitere Mitglieder der Gruppe sind Kenji Meza und Manuel Rojas.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet "Cantos del Pueblo" "Gesänge der Völker". Wie dieser Name bereits ahnen lässt, ist die Gruppe von der Musik der Anden inspiriert und transportiert das auch emotionsvoll bei den Konzerten ins Publikum. Alle Mitglieder der Gruppe haben ausdrucksstarke Stimmen und beherrschen sage und schreibe 73 verschiedene Instrumente!

In ihrem Heimatland Peru ist "Cantos del Pueblo" bereits eine bekannte Größe. Schon im Jahr 1991 feierten sie mit dem Song "Cumbres" ihren ersten Erfolg und erhielten dafür sogar den bedeutenden Fernsehpreis "Taki ". Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere feierte "Cantos del Pueblo" mit dem Lied "El Llanto de la Paloma", welches das Lied des Jahres in Peru wurde.

Im Jahr 1992 erhielt die Gruppe eine Einladung zu einem kulturellen Treffen nach Wuppertal. Inspiriert davon verlegten die Musiker Ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland, wo sie von April bis Dezember leben. In der Zeit von Januar bis März sind sie in Ihrem Heimatland und geben dann auch dort jeweils eine Reihe von Konzerten, die von bis zu 4.000 Fans besucht werden. Leider erreicht die Musik von "Cantos del Pueblo" in Deutschland bei weitem kein so großes Publikum. Seit der Journalist Klaus Bednarz die Gruppe entdeckte und für die Gestaltung der Filmmusik zu dem Dokumentarfilm "Am Ende der Welt" auswählte, ist die Gruppe schon bekannter geworden.