Wanderreisen und Trekkingreisen auf malerischen Routen in Argentinien

Das durch seine unterschiedlichen Klimazonen geprägte Argentinien ist für Wanderreisen unter extremen klimatischen Bedingungen bekannt. Der Flächenstaat am Atlantischen Ozean, der neben Brasilien das größte Land Südamerikas ist, zieht Wanderer an den Fuß des Berges Fitz Roy, der im Spanischen auch als Cerro Chaltén bekannt ist, und des Berges Cerro Torre. Beide gelten unter Bergsteigern als zwei der am Schwersten zu bezwingenden Berge der Welt. Trotz des antarktischen Klimas gelten bestimmte Wanderrouten im Tiefland der beiden Granitgipfel als einfaches Terrain, das auch für Trekkingeinsteiger geeignet ist.
Die beiden wohl bekanntesten Granitberge Argentiniens liegen im Gletschernationalpark Los Glaciares an der Grenze zu Chile. Der Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO und wird durch seine imposanten Gletscherformationen geprägt, die in riesige Seen abschmelzen. Beim Trekking durch den Park mit seinen kargen Gebirgszügen und breiten Gletschern liegen die beiden Gipfel oft hoch in den Wolken - aus diesem Grund nannte die indigene Bevölkerung der lebensfeindlichen Gegend den Fitz Roy auch den rauchenden Berg - El Chaltén.
Der Fitz Roy ist bis zum heutigen Tag nur selten erfolgreich bestiegen worden, weil die Wetterbedingungen extrem und nur schwer einzuschätzen sind. Beliebter ist das Tiefland des Berges für Wanderer. Es lädt nicht nur zu mehrtägigen Trekkingreisen ein, sondern ist auch ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Viele Besucher machen sich aus dem kleinen Örtchen El Chaltén am Fuße des Berges zu mehrstündigen Tageswanderungen auf.
Auch Wanderreisen am Cerro Torre fordern Besucher durch ihre rauen Landschaften und die extremen Wetterbedingungen heraus. Beim Trekking durchqueren sie am Berg breite Gletscherfelder vorbei an den außergewöhnlichen Granitformationen. Entsprechend der Routenwahl können sich Besucher zwischen herausfordernden Bergrouten und einfacheren Wanderwegen entscheiden. Alle Wege versprechen phantastische Eislandschaften, weite Seen und raue Felsformationen.
Der Name des Berge Cerro Torre heißt so viel wie Turmberg und verweist auf seine imposante Höhe von über 3100 Metern. Wie sein Bruder Fitz Roy ist auch er bisher nur selten bezwungen worden. Das liegt neben dem Wetter in erster Linie an den unzugänglichen Granithängen, die kaum Halt und Raum zum Einstieg bieten. Tatsächlich ist er nach Jahrzehnten erfolgloser Versuche das erste Mal erst in den 1970er Jahren bestiegen worden.
Trekkingreisen unterhalb der Hänge der nahezu unbezwingbaren Berge gehören wahrscheinlich gerade deswegen zu den Beliebtesten, weil sie in Regionen führen, die die Menschheit an ihre Grenzen geführt hat. Die Gipfel des Cerro Torre und des Fitz Roy zeigen, dass es noch Orte auf der Welt gibt, die der menschlichen Herrschaft trotzen.

Neben kompletten Wanderurlauben bieten wir auch individuelle Touren nach dem Baustein-Prinzip an, damit Sie die Wanderungen Ihrer Wahl miteinander kombinieren können. Auch Bergsteigen ist dabei möglich.