Einen besonders nachhaltigen Urlaub kann man bei Studienreisen in Südamerika verbringen

Südamerika lockt Reisende seit jeher mit seiner reichen bis auf die Inka und Mapuche zurückreichenden Geschichte. Die antiken Städte der Hochkulturen sind ein Höhepunkt für Studienreisen auf den Kontinent. Im Hochland der Anden gelegen, sind von den frühen Stätten menschlicher Wissenschaft meist kaum mehr geblieben als Ruinen.

Ihr Zauber ist dennoch ungebrochen, so gehört bis heute die Inkastadt Machu Picchu in Peru zu den am Häufigsten besuchten Plätzen in Südamerika. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit den historischen Relikten Südamerikas zu gewährleisten, legt nachhaltiger Tourismus Wert darauf, ökologisch und sozial verträgliche Reisen anzubieten. Dazu gehört auch, im Urlaub nur mit Reiseveranstaltern, Transportfirmen und Unterkünften zusammenzuarbeiten, die selbst bewusst mit ihrem Land umgehen.

Die südamerikanischen Anden prägen den Kontinent wie kaum ein anderes Merkmal. Sie erstrecken sich von Venezuela im Norden bis nach Argentinien im Süden. Erlebnisreisen führen nicht nur zu den höchsten Gipfeln der Anden, wie etwa dem Aconcagua, der mit über 6900 Metern über der Gebirgskette in Argentinien thront. Im vierthöchsten Gebirge der Welt gibt es über 50 Berge, die höher als 6100 Meter sind. Die beiden Bergketten der Anden sind heute die Heimat des Andenkondors, der bis heute Faszination bei Reisenden auslöst. Auf Studienreisen gehört der Kondor, der mit einer Spannweite von bis zu drei Metern die größte Spannweite aller heute lebenden Vögel hat, zu den Highlights eines Besuchs in Südamerika.

Ein Urlaub in Südamerika führt zu einmaligen Naturschauplätzen, die die Besonderheit der Ökosysteme des Kontinents zeigen. Die Atacamawüste im Norden Chiles gilt als eine der lebensfeindlichsten Regionen der Welt. Auf Erlebnisreisen zeigt die Atacama, in der oft jahrelang kein Regen fällt, welche Lebendigkeit sie bewahrt. Wenn El Niño Niederschläge bringt, erblühen mit dem Regen innerhalb weniger Tage Millionen von Pflanzen wie in einer Blütenexplosion. Nach ein paar Tagen ist der Zauber der Wüste vorbei und sie versinkt wieder für Jahre abwartend in der Trockenheit.

Neben den historischen Relikten und Naturschauplätzen des Kontinents locken die Metropolen Besucher im Urlaub an. Von Rio de Janeiro in Brasilien, das von der riesigen Jesusstatue auf dem Corcovado bewacht wird bis nach Buenos Aires, das kulturell als sehr europäisch geprägt gilt, begeistert der Kontinent mit einer Fülle von Eindrücken. Sao Paulo in Brasilien und Bogota in Kolumbien als die größten Städte des Kontinents sind als Megastädte allein Heimat von über 16 Millionen Menschen.

Den krönenden Abschluss findet so manche Rundreise bei einem erholsamen Strandurlaub. Hier sind insbesondere die Traumstrände vom Tayrona-Nationalpark an der kolumbischen Karibikküste, die Paria-Halbinsel in Venezuela, die Ile de Salut in Französisch Guyana und Ilha Grande in Brasilien zu nennen.