Ecuador: Schulprojekt im Tieflandregenwald

Eine Reisegruppe von travel-to-nature besuchte im August 2010 die Achuar Indianern im Tieflandregenwald des Amazonas. Die Reisenden waren in der Kapawi-Lodge untergebracht, die als Vorzeigeprojekt für Touristen von den Achuar-Indianern betrieben wird. Kapawi liegt im Grenzgebiet von Ecuador und Peru im südlichen Amazonasbecken direkt am Pastaza-River. Kapawi ist einer der isoliertesten Orte im Tieflandregenwald. Ein Fußmarsch zum nächsten Dorf dauert zwei Wochen. Natürlich schreitet selbst dort die Zeit weiter. Die Achuar Indianer sind ein sehr unabhängiges und selbstständiges Volk. Leider wurde die Bevölkerungszahl in den letzten Jahrzehnten extrem dezimiert. Forscher schätzen, dass in den Provinzen Morona und Pastaza nur noch ungefähr 6.000 Achuar in 64 Communities leben.
Die größte Bedrohung für die Achuar Indianer geht  aber wie üblich von der zivilisierten Gesellschaft aus, die schon lange die Öl- und Goldvorkommen in der Amazonasregion ausbeuten möchte. travel-to-nature hat lange mit den Achuar vor Ort diskutiert, wie man dem kleinen Volk langfristig am besten helfen kann und bei langen Gesprächen sind beide Verhandlungspartner übereingekommen, dass es das Beste ist, wenn travel-to-nature die Bildung der Achuar unterstützt. In einer Kooperation mit Kapawi hat das Reiseunternehmen nun ein Projekt gestartet, in dem es sich langfristig der Verbesserung des Bildungssektors widmen will.
Die Ziele des Schulprojektes im Tieflandregenwald von Ecuador sind folgende: Die Schüler sollen nicht nur in spanischer, sondern auch in Ihrer eigenen Sprache unterrichtet werden. Außerdem soll ihnen die Wichtigkeit des Schutzes der Natur und somit ihres Lebensraumes nähergebracht werden. Schließlich soll ihnen gezeigt werden, dass man auch ohne Öl oder Gas menschenwürdig und in Freiheit leben kann.
travel-to-nature will das Selbstvertrauen und die Bedingungen sich selbst zu helfen, nachhaltig verbessern. Der Reiseanbieter unterstützt die Schüler der Communities der Achuar mit Schulmaterialien wie Tafeln, Stiften, Heften und den sonst noch benötigten Schulgegenständen. Als Kooperationspartner dient dabei die Organisation der Kapawi-Lodge. travel-to-nature hat sich selbst vor Ort davon überzeugt, dass man hier nachhaltig arbeitet, dass Kapawi verstanden hat, wie man mit dieser sensiblen Thematik umgeht und nicht sporadisch, sondern langfristig helfen muss. Die Tatsache, dass der Vorstand von Kapawi ein Achuar Indianer ist, hat das Team von travel-to-nature zusätzlich überzeugt.
Die travel-to-nature GmbH zahlte im Oktober 2010 als Soforthilfe USD 1.000 an den Impuls Projektfonds für das gemeinsame Schulprojekt. Hiervon soll Material bezahlt werden, das für den Unterricht benötigt wird. Kapawi wird sich um die notwendigsten Anschaffungen kümmern und travel-to-nature dann die Belege und Fotos zukommen lassen. Selbstverständlich würde sich der Reiseanbieter über weitere Unterstützung sehr freuen. Eingehende Spendengelder werden vierteljährlich nach Ecuador geschickt. Berichte folgen dann im Newsletter und im Kassenbericht des Impuls Projektfonds e.V. Spender können Spenden bis 100 Euro können direkt von der Steuer absetzen. Ab einer Summe von 101 Euro bekommen die Spender eine Spendenquittung. In diesem Fall muss die Adresse mitgeteilt werden.

Spendenkonto: Impuls Projektfonds e.V.
Volksbank Freiburg
BLZ 680 90000,
Kontonummer 12368801                                                      
Spenden aus dem Ausland: IBAN DE91680900000012368801 – BIC GENODE61FR1