Dominica Trekking - Wanderreisen und Trekkingreisen in der Karibik

Dominica als eine karibische Insel zwischen Guadeloupe und Martinique entwickelt sich zu einem beliebten Urlaubsziel für Wanderreisen abseits des Massentourismus. Nur 70.000 Einwohner verzeichnet das tropische Eiland. Darunter finden sich 2.200 Nachkommen der Karibikindianer, welche sich in einem Gebiet im Norden der Insel selbst verwalten. Ideal also für Urlauber die auf Ihrer Reise Wanderungen fernab von Stress und Hektik machen wollen.

Dominica als Urlaubsziel für Trekkingreisen

Der Vorteil der Insel ist, dass sie nicht den klassischen Vorstellungen der Karibik entspricht. Das Eiland mit seinen vielen Erhebungen ist einst aus Vulkanen entstanden. Dementsprechend präsentiert es sich sperrig, zerklüftet und wild. Ferner bewahrte es sich so einen unberührten und üppigen Regenwald, den es in diesem Territorium kein zweites Mal gibt. Er lässt die Bergrücken in einem satten Grün erstrahlen und zieht sich bis zur Küste hinunter. Die imposantesten Gipfel weisen Höhen von mehr als 1.400 Metern auf.

Ein spannendes Trekking unter besonderen Bedingungen

Das Eiland bietet ungewöhnliche Bedingungen für Trekkingreisen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 30 °C und die Luftfeuchtigkeit beträgt bis zu 80 %. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird mit eindrucksvollen Wanderwegen belohnt. Diese führen an tosenden Wasserfällen, anmutigen Bergseen, kristallklaren Flüssen, heißen Quellen und wildromantischen Dschungelpools vorbei. Wanderer müssen sich nicht vor giftigen Tieren fürchten, da weder Skorpione noch Giftschlangen dort beheimatet sind.

Der Waitukubuli National Trail

Dominica hat für Liebhaber des Trekkings den ersten Fernwanderweg der Karibik eingerichtet. Der Waitukubuli National Trail führt über die ganze Insel und weist eine Länge von 184 Kilometern auf. Er ist in 14 Abschnitte unterteilt. Die Gehzeit wird mit drei bis zu acht Stunden angegeben. Für dieses Projekt sind uralte Dschungelpfade miteinander verbunden worden auf denen Sie wandern können. Einst waren auf ihnen karibische Ureinwohner und flüchtige Sklaven unterwegs. Der eigentümliche Name Waitukubuli bedeutet „von hoher Gestalt“ und war der Name der Ureinwohner für diese bergige Insel.

Der kochende See und das Tal der Verwüstung

Wanderreisen auf dieser Insel schließen meist eine Tour zum Boiling Lake ein, welcher der zweitgrößte kochende See auf der Welt ist. Er befindet sich im Nationalpark Morne Trois Pitons. Auf dem Wanderweg kann die eindrucksvolle Vegetation des Regenwaldes bestaunt werden. Eine faszinierende Ruhe beherrscht das ewige Grün. Zwischen den Blättern flimmert das Sonnenlicht. Orchideen und Bromelien haben sich auf den Ästen der Farnbäume niedergelassen. Ebenso beliebt wie der Boiling Lake ist das Valley of Desolation bzw. das Tal der Verwüstung. Aus den Ritzen des gelblichen Geröllfeldes dringen Dampfschwaden, welche eine skurrile Szenerie erzeugen. Schlammlöcher blubbern und milchige Rinnsale suchen ihren Weg durchs Geröll. Sie weisen teilweise sehr hohe Temperaturen auf. Weitere Naturphänomene können auf anderen Wanderwegen entdeckt werden.