Reisen zum Wallfahrtsort Santuario de Las Lajas in Ipiales

Neben der ebenfalls in Kolumbien liegenden Salzkathedrale von Zipaquirá gehört das Santuario de Las Lajas zu den sehenswertesten Kirchen Südamerikas. Das besondere an dieser Basilika ist, dass sie in mitten eines Canyons liegt. Sie steht hier auf einer Brücke über dem Rio Guáitara und verbindet die beiden Seiten des Canyons. Das Örtchen Las Lajas gehört zur Stadt Ipiales, die im südwestlichen Bundesstaat Nariño liegt und hier ein Grenzort zu Ecuador ist.

Die Kathedrale ist der Jungfrau von Las Lajas Ipiales gewidmet und heißt deshalb ausgeschrieben „El Santuario de la Virgen del Rosario de Las Lajas en Ipiales.“ Sie ist neben Montserrat einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Kolumbiens. Entsprechend viele Pilger und auch Touristen zieht es deshalb in diese sonst eher strukturschwache Gegend. Erstmals erwähnt wurde der Ort von in einem Buch des spanischen Franziskaners Juan de Sanata Gerturidis im 18. Jahrhundert.  Die aktuelle Kirche ist relativ neu. Sie wurde 1949 fertiggestellt. Finanziert wurde das Gotteshaus durch die Kirchengemeinde des Ortes.

Das Spektakulärste an der Kirche sind sicherlich die Lage und die Form. Dennoch ist die Kirche auch von innen sehenswert. Gerade die pittoresken Fensterscheiben sind hier zu bewundern. Ebenso der Altar, der hier in den Fels gemeißelt wurde.

Ipiales selbst ist eine Stadt mit 75.000 Einwohnern. Sie liegt auf einer Höhe von 2900 Meter über dem Meeresspiegel. Im Zentrum der Stadt ist noch eine weitere Kirche sehenswert, ansonsten ist Ipiales eher eine Handelsstadt. Von Ipiales hat man Aussicht auf gleich drei Vulkane, anonsten findet man in der Gegend eher Agrikultur. Hotels gibt es hier in alle Kategorien, darunter auch viele sehr einfache für die Pilger. Die Bevölkerung des Ortes ist größtenteils mestizischer und indigener Abstammung.